Einen familienfreundlichen Landkreis für alle Generationen

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Einen familienfreundlichen Landkreis für alle Generationen

Ein lebenswerter Landkreis muss ein guter Ort für Familien sein – unabhängig davon, ob sie in Leer, im Rheiderland, in Hesel, auf Borkum oder in einer unserer kleineren Ortschaften leben.

Familienfreundlichkeit zeigt sich für mich nicht in einzelnen Schlagworten. Sie zeigt sich im Alltag: bei guten Schulen, verlässlicher Betreuung, sicheren Wegen und attraktiven Freizeitmöglichkeiten. Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich gerne aufhalten. Eltern brauchen Rahmenbedingungen, auf die sie sich verlassen können. Und auch ältere Menschen sollen möglichst lange selbstbestimmt und gut eingebunden in ihrer Heimat leben können.

Gute Schulen und moderne Lernorte

Der Landkreis trägt eine besondere Verantwortung für seine Schulen. Deshalb müssen Schulgebäude Schritt für Schritt modernisiert und zeitgemäß ausgestattet werden.

Dabei geht es nicht nur um neue Technik. Gute Schulen brauchen eine angenehme Lernumgebung, funktionierende Räume und möglichst barrierefreie Gebäude. Investitionen sollten nach einem nachvollziehbaren Sanierungs- und Entwicklungsplan erfolgen, damit dort zuerst gehandelt wird, wo der Bedarf am größten ist.

Ebenso wichtig ist eine gute Erreichbarkeit der Schulen. Schülerbeförderung und ÖPNV müssen sich stärker am Alltag von Kindern, Jugendlichen und Familien orientieren.

Verlässliche Betreuung und Unterstützung für Familien

Familien müssen Beruf und Privatleben miteinander vereinbaren können. Dazu gehören ausreichende Betreuungsmöglichkeiten und insbesondere verlässliche Angebote während der Ferienzeiten.

Der Landkreis sollte gemeinsam mit Städten, Gemeinden und Samtgemeinden frühzeitig erkennen, wo Betreuungsangebote fehlen und wo sich der Bedarf verändert.

Gleichzeitig müssen Beratungs- und Unterstützungsangebote des Landkreises für Familien einfach erreichbar sein. Prävention ist dabei besonders wichtig: Unterstützung sollte möglichst früh ankommen und nicht erst dann, wenn Probleme bereits groß geworden sind.

Spielplätze attraktiver gestalten – kindgerecht und naturnah

Ich habe mir die Spielplätze angesehen und finde, dass diese deutlich attraktiver gestaltet sein können. Es fehlt beispielsweise meist eine Sitzgruppe für Pausen und Picknick, sowie eine Beschattung, damit Eltern, Großeltern und auch die Kinder sich im Schatten aufhalten können. Denn auch ein Spielplatz kann für die Erwachsenden zu einem Treffpunkt werden, um sich zu unterhalten und dabei die Kinder im Blick zu behalten.

Weiterhin kann die grundsätzliche Gestaltung der Spielplätze wesentlich attraktiver vorgenommen werden. Ich möchte mich dafür starkmachen, dass unsere Spielplätze zukünftig kindgerecht und naturnah gestalten werden. Dazu könnte man sehr gut die Eltern, Kinder und Vereine wie die „Baumläufer“ einbeziehen, damit bei einer Aufwertung auch alles richtig gemacht wird.

Spielplatz im Bunder Park, Bolzplätze und ein Abenteuerspielplatz für Bunde

Im Bunder Park möchte ich einen kleinen naturnahen Spielplatz erstellen, der auch Sitzgelegenheiten und Plätze im Schatten bietet und eingezäunt ist. Hier kann sehr gut mit den Baumläufern zusammengearbeitet werden, die sich sehr gut mit der Gestaltung von Grünflächen auskennen.

Kindern und Jugendlichen mehr Raum und eine stärkere Stimme geben

Kinder und Jugendliche brauchen Treffpunkte und Freizeitangebote – gerade auch im ländlichen Raum. Der Landkreis kann die Kommunen, Vereine und Jugendorganisationen dabei stärker unterstützen, solche Angebote vor Ort zu entwickeln.

Dabei sollten junge Menschen selbst gefragt werden, was ihnen fehlt. Jugendbeteiligung darf kein formaler Termin sein, sondern muss dazu führen, dass ihre Ideen in politische Entscheidungen einfließen.

Ich möchte deshalb Beteiligungsformate fördern, die Jugendliche aus allen Teilen des Landkreises erreichen.

Ehrenamt und Vereine als Teil einer familienfreundlichen Region stärken

Viele Angebote für Kinder und Familien entstehen nicht in Verwaltungen, sondern auf Sportplätzen, in Vereinsheimen, bei Feuerwehren, Kulturinitiativen und durch Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren.

Genau diese Strukturen möchte ich stärker unterstützen.

Mit einem unkomplizierten Förderbudget für Vereine, Ehrenamt und lokale Initiativen könnten gute Projekte direkt vor Ort unterstützt werden. Entscheidend sollte sein, welche Wirkung ein Projekt für die Menschen in unserer Region erzielt.

So bleibt mehr Geld dort, wo Gemeinschaft tatsächlich stattfindet.

Freizeit, Sport und Kultur für alle Generationen

Lebensqualität entsteht auch nach Schule und Arbeit. Sportvereine, Schwimmbäder, Kulturangebote und Veranstaltungen schaffen Begegnungen und machen unsere Region attraktiv.

Dabei sollten Angebote nicht nur in den größeren Orten stattfinden. Auch im ländlichen Raum brauchen wir Möglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Familien.

Der Landkreis sollte deshalb stärker mit den Kommunen und Vereinen zusammenarbeiten und vorhandene kreiseigene Räume nach Möglichkeit für gemeinnützige und ehrenamtliche Aktivitäten zugänglich machen.

Familienfreundlichkeit endet nicht beim Kindesalter

Für mich gehören alle Generationen zu einer familienfreundlichen Politik.

Dazu gehört auch die Frage, wie Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Gute Mobilität, erreichbare medizinische Versorgung und soziale Treffpunkte gewinnen deshalb weiter an Bedeutung.

Auch digitale Angebote dürfen ältere Menschen nicht ausschließen. Wo Verwaltungsleistungen zunehmend digital werden, müssen einfache Zugänge und Unterstützung selbstverständlich sein.

Nicht nur fördern – auch die Wirkung überprüfen

Der Landkreis gibt jedes Jahr erhebliche Mittel für soziale Angebote, Jugendhilfe, Bildung, Kultur und zahlreiche weitere Bereiche aus.

Dabei sollte regelmäßig überprüft werden: Was wollen wir mit einer Maßnahme erreichen – und kommt diese Wirkung bei den Menschen tatsächlich an?

Eine solche Wirkungsprüfung bedeutet für mich nicht, wichtige soziale Angebote infrage zu stellen. Im Gegenteil: Erfolgreiche Angebote können gezielt gestärkt werden. Gleichzeitig müssen wir bereit sein, Strukturen weiterzuentwickeln, wenn Ziele dauerhaft nicht erreicht werden.

 

Freilauffläche für Hunde in Bunde

Hinter dem Tjüchensportplatz befindet sich die ehemalige Fläche des Schäferhundvereins, welche idealerweise als Freilauffläche neben dem Abenteuerspielplatz und einem Bolzplatz angelegt werden könnte.

 

Ehrenamtsbörse – Ehrenamt und Zusammenhalt fördern

Bei meinen vielen Gesprächen mit den Bunder Bürgern ist mir aufgefallen, dass viele ältere Mitbürger Hilfe bei der Gartenarbeit, Einkaufen und alltäglichen Dingen gebrauchen könnten, aber nicht wissen, woher.

Das müssen wir ändern, so möchte ich für Bunde und das Rheiderland eine digitale Ehrenamtsbörse errichten, sodass Bürger die Möglichkeit bekommen, sich dort zu registrieren und ihre Hilfe anzubieten, oder (für Angehörige) anzufordern. Davon profitieren vor allem unsere älteren und schwächeren Mitbewohner in unserer Gemeinde, die Hilfe, oder einfach mal ein offenes Ohr benötigen.

Mein Ziel

Ich möchte einen Landkreis Leer, in dem Familien gerne leben und Kinder gute Zukunftschancen haben. Einen Landkreis, in dem Jugendliche gehört werden und ältere Menschen gut leben können.

Dafür brauchen wir nicht immer neue Programme. Wir müssen vorhandene Mittel gezielter einsetzen, erfolgreiche Angebote stärken und gemeinsam mit unseren Städten, Gemeinden, Vereinen und engagierten Menschen vor Ort Lösungen entwickeln.

Familienfreundlichkeit muss dort ankommen, wo das Leben stattfindet – bei den Menschen in unseren Städten und Dörfern.

13. September – Krüüz bi Evers

Über mich

Dies ist die Kampagnenseite meiner Kandidatur für den Leeraner Kreistag 2026

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