Kennen Sie eigentlich die Ems Achse?

Um das Thema Wirtschaftsförderung in unserem Landkreis stärker auszubauen, stehe ich mit dem Geschäftsführer der Ems-Achse, Dr. Dirk Lüerßen im regen Austausch, da ich das Thema zukünftig zu einem Schwerpunkt meiner Arbeit machen möchte.

Gemeinsam mehr für unsere Unternehmen erreichen

Bei der Wirtschaftsförderung wünsche ich mir einen noch engeren und strukturierteren Austausch zwischen dem Landkreis Leer, unseren Städten und Gemeinden und der Ems-Achse.

Wir müssen dabei nicht jede Idee und jedes Projekt selbst neu entwickeln. Die Ems-Achse verbindet rund 940 Mitglieder und arbeitet gemeinsam mit Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen an Lösungen für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region.

Von einer engeren Zusammenarbeit könnten Landkreis und Kommunen ganz konkret profitieren:

  • Fachkräfte für unsere Unternehmen gewinnen: Die Ems-Achse unterstützt bei der Gewinnung von Arbeits- und Fachkräften. Dazu gehören auch internationale Fachkräfte sowie Angebote, die beim Ankommen in unserer Region helfen.
  • Ausbildung und Berufsorientierung stärken: Schulen, Jugendliche und regionale Unternehmen können gezielter zusammengebracht werden. Mit Projekten zur Berufsorientierung und Ausbildungsplatzvermittlung bestehen dafür bereits erprobte Strukturen.
  • Unsere Gewerbegebiete weiterentwickeln: Der von der Ems-Achse gemeinsam mit der Hochschule Emden/Leer entwickelte Gewerbegebiets-Check zeigt, wo Unternehmen vor Ort zusammenarbeiten können – beispielsweise bei Infrastruktur, Energie oder gemeinsamen Angeboten für Beschäftigte. Daraus können konkrete Maßnahmen für einzelne Gewerbestandorte entstehen.
  • Unternehmen besser miteinander vernetzen: Die Ems-Achse verfügt über branchenbezogene Kompetenznetzwerke. Gerade für den Landkreis Leer sind beispielsweise die IT-Achse und das Maritime Kompetenzzentrum interessant, die beide auch in Leer verankert sind.
  • Förderprojekte gemeinsam entwickeln: Viele Projekte der Ems-Achse werden mit Mitteln des Landes, des Bundes oder der EU umgesetzt. Dieses Wissen und die vorhandenen Partnerschaften sollten wir stärker nutzen, wenn neue Projekte für unseren Wirtschaftsstandort entwickelt werden.
  • Den Landkreis als Arbeits- und Wirtschaftsstandort sichtbarer machen: Stellenportal, Veranstaltungen und regionale Kampagnen der Ems-Achse bieten Möglichkeiten, Unternehmen und Arbeitsplätze im Landkreis Leer überregional stärker zu präsentieren.

Nicht nebeneinander arbeiten, sondern Kräfte bündeln

Mein Ziel wäre deshalb ein regelmäßiger Austausch zwischen der Wirtschaftsförderung des Landkreises, den kommunalen Wirtschaftsförderern und der Ems-Achse. Dabei sollte es nicht nur um Gespräche gehen. Gemeinsam könnten konkrete Projekte ausgewählt, Ziele vereinbart und anschließend überprüft werden, was tatsächlich umgesetzt wurde.

Wir müssen vorhandene Kompetenz nicht doppelt aufbauen. Wir sollten sie besser miteinander verbinden – damit von Wirtschaftsförderung am Ende vor allem eines bei unseren Unternehmen ankommt: konkrete Unterstützung.

Über mich

Dies ist die Kampagnenseite meiner Kandidatur für den Leeraner Kreistag 2026

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Stevie Evers
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