Nahversorgung sichern – mobile Angebote für unsere Dörfer
Gerade in kleineren Ortschaften wird es zunehmend schwieriger, Dinge des täglichen Bedarfs direkt vor Ort einzukaufen. Besonders ältere Menschen oder Bürgerinnen und Bürger ohne eigenes Auto sind darauf angewiesen, dass Einkaufsmöglichkeiten gut erreichbar bleiben.
Deshalb halte ich mobile Versorgungsangebote für eine interessante Ergänzung zur bestehenden Nahversorgung im Landkreis Leer.
Ein mobiler Dorfladen könnte beispielsweise an festen Tagen verschiedene Ortschaften und Wohngebiete anfahren. Statt weiter Wege kommt der Einkauf damit direkt zu den Menschen. Neben Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs könnten – abhängig vom Betreiber – weitere Dienstleistungen angeboten werden, etwa die Möglichkeit zur Bargeldauszahlung beim Einkauf.
Ein solches Angebot kann aber noch mehr sein als reine Nahversorgung: Ein regelmäßiger Halt im Dorf schafft Begegnung und stärkt das soziale Miteinander.
Dabei geht es nicht darum, bestehenden Geschäften Konkurrenz zu machen. Im Gegenteil: Gemeinsam mit regionalen Einzelhändlern, Kommunen und möglichen Betreibern sollte geprüft werden, wo Versorgungslücken bestehen und welche mobilen oder flexiblen Lösungen wirtschaftlich funktionieren können.
Mein Ziel ist eine wohnortnahe Versorgung, die auch kleinere Ortschaften im Blick behält. Neue Ideen sollten wir dabei nicht nur diskutieren, sondern gemeinsam mit den Menschen vor Ort auf ihre Umsetzbarkeit prüfen und dort erproben, wo ein konkreter Bedarf besteht.
Dafür habe ich mit Edeka Vertriebsleiterin Marie Ubben das Konzept eines mobilen Dorfladens vorgestellt.




