Wirtschaft fördern und Firmen besser begleiten
Kennen Sie eigentlich die Ems Achse?
Um das Thema Wirtschaftsförderung in unserem Landkreis stärker auszubauen, stehe ich mit dem Geschäftsführer der Ems-Achse, Dr. Dirk Lüerßen im regen Austausch, da ich das Thema zukünftig zu einem Schwerpunkt meiner Arbeit machen möchte.
Gemeinsam mehr für unsere Unternehmen erreichen
Bei der Wirtschaftsförderung wünsche ich mir einen noch engeren und strukturierteren Austausch zwischen dem Landkreis Leer, unseren Städten und Gemeinden und der Ems-Achse.
Wir müssen dabei nicht jede Idee und jedes Projekt selbst neu entwickeln. Die Ems-Achse verbindet rund 940 Mitglieder und arbeitet gemeinsam mit Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen an Lösungen für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region.
Von einer engeren Zusammenarbeit könnten Landkreis und Kommunen ganz konkret profitieren:
- Fachkräfte für unsere Unternehmen gewinnen: Die Ems-Achse unterstützt bei der Gewinnung von Arbeits- und Fachkräften. Dazu gehören auch internationale Fachkräfte sowie Angebote, die beim Ankommen in unserer Region helfen.
- Ausbildung und Berufsorientierung stärken: Schulen, Jugendliche und regionale Unternehmen können gezielter zusammengebracht werden. Mit Projekten zur Berufsorientierung und Ausbildungsplatzvermittlung bestehen dafür bereits erprobte Strukturen.
- Unsere Gewerbegebiete weiterentwickeln: Der von der Ems-Achse gemeinsam mit der Hochschule Emden/Leer entwickelte Gewerbegebiets-Check zeigt, wo Unternehmen vor Ort zusammenarbeiten können – beispielsweise bei Infrastruktur, Energie oder gemeinsamen Angeboten für Beschäftigte. Daraus können konkrete Maßnahmen für einzelne Gewerbestandorte entstehen.
- Unternehmen besser miteinander vernetzen: Die Ems-Achse verfügt über branchenbezogene Kompetenznetzwerke. Gerade für den Landkreis Leer sind beispielsweise die IT-Achse und das Maritime Kompetenzzentrum interessant, die beide auch in Leer verankert sind.
- Förderprojekte gemeinsam entwickeln: Viele Projekte der Ems-Achse werden mit Mitteln des Landes, des Bundes oder der EU umgesetzt. Dieses Wissen und die vorhandenen Partnerschaften sollten wir stärker nutzen, wenn neue Projekte für unseren Wirtschaftsstandort entwickelt werden.
- Den Landkreis als Arbeits- und Wirtschaftsstandort sichtbarer machen: Stellenportal, Veranstaltungen und regionale Kampagnen der Ems-Achse bieten Möglichkeiten, Unternehmen und Arbeitsplätze im Landkreis Leer überregional stärker zu präsentieren.
Nicht nebeneinander arbeiten, sondern Kräfte bündeln
Mein Ziel wäre deshalb ein regelmäßiger Austausch zwischen der Wirtschaftsförderung des Landkreises, den kommunalen Wirtschaftsförderern und der Ems-Achse. Dabei sollte es nicht nur um Gespräche gehen. Gemeinsam könnten konkrete Projekte ausgewählt, Ziele vereinbart und anschließend überprüft werden, was tatsächlich umgesetzt wurde.
Wir müssen vorhandene Kompetenz nicht doppelt aufbauen. Wir sollten sie besser miteinander verbinden – damit von Wirtschaftsförderung am Ende vor allem eines bei unseren Unternehmen ankommt: konkrete Unterstützung.
Zusammenarbeit mit den Niederlanden - unsere Grenzlage ist eine Chance
Unsere Grenzlage ist eine Chance
Ich werde ich mich um eine stärkere Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn aus den Niederlanden bemühen. Selbst habe ich ein paar Jahre in Groningen gelebt und dadurch gute Kontakte und Freundschaften aufgebaut.
Die Niederlande liegen für viele Menschen im Landkreis Leer nur wenige Kilometer entfernt. Gerade im Rheiderland gehört das Leben über die Grenze längst zum Alltag. Trotzdem werden die Möglichkeiten dieser besonderen Lage aus meiner Sicht noch nicht konsequent genug genutzt.
Während meiner Studienzeit habe ich selbst einige Jahre in Groningen gelebt und viele persönliche Kontakte und Freundschaften in den Niederlanden aufgebaut. Dabei habe ich erlebt, wie selbstverständlich grenzüberschreitende Zusammenarbeit sein kann.
Mein Ziel ist deshalb, die Zusammenarbeit mit unseren niederländischen Nachbarn weiter auszubauen – dort, wo sie für die Menschen, Vereine und Unternehmen unserer Region einen konkreten Mehrwert schafft.
Gemeinsam einen starken Wirtschaftsraum entwickeln
Wirtschaft endet nicht an der Landesgrenze. Unternehmen im Landkreis Leer und in den benachbarten niederländischen Regionen stehen häufig vor ähnlichen Herausforderungen und können voneinander profitieren.
Der Landkreis sollte deshalb bestehende Netzwerke stärker nutzen und den Austausch zwischen Wirtschaftsförderung, Unternehmen und Kommunen auf beiden Seiten der Grenze intensivieren.
Dabei geht es nicht darum, zusätzliche Gesprächsrunden zu schaffen. Entscheidend sind konkrete Projekte und messbare Ergebnisse: neue Kooperationen, gemeinsame Fachkräfteinitiativen oder bessere Unterstützung für Unternehmen, die grenzüberschreitend tätig werden möchten.
Fördermöglichkeiten stärker in die Region holen
Mit der Ems Dollart Region haben wir direkt vor unserer Haustür eine Institution, die deutsch-niederländische Projekte unterstützt und bei der Beantragung europäischer Fördermittel begleitet.
Diese Möglichkeiten sollten wir viel offensiver nutzen.
Vereine, Schulen, Kommunen und andere Initiativen können beispielsweise Fördermittel für gemeinsame Projekte mit niederländischen Partnern erhalten. Der Landkreis sollte dabei stärker als Unterstützer und Vermittler auftreten und Akteure aktiv auf geeignete Förderprogramme aufmerksam machen.
So können aus guten Ideen konkrete Projekte werden, ohne dass deren Finanzierung ausschließlich vor Ort getragen werden muss.

Mobilität über die Grenze weiter verbessern
Eine funktionierende Grenzregion braucht gute Verkehrsverbindungen. Die Wunderline zwischen Groningen und Bremen ist deshalb für den Landkreis Leer ein wichtiges Zukunftsprojekt.
Gerade für Leer, Weener, Bunde und das gesamte Rheiderland entstehen dadurch neue Möglichkeiten – für Pendler und Studierende genauso wie für Unternehmen und den Tourismus.
Entscheidend ist für mich, dass wir die Bahnverbindung nicht isoliert betrachten. Bahnhöfe müssen sinnvoll mit Busverkehr und Radwegen verbunden werden. Nur dann entsteht eine echte Alternative zum Auto und ein attraktiver grenzüberschreitender Nahverkehr.
Tourismus gemeinsam denken
Zwischen Ostfriesland und der Provinz Groningen gibt es ein enormes touristisches Potenzial. Viele Angebote liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt, werden bislang aber noch zu selten gemeinsam vermarktet.
Radwege, Wassersport, Kulturangebote und Ausflugsziele könnten stärker miteinander verbunden werden. Davon profitieren sowohl unsere Gäste als auch Gastronomie, Einzelhandel und touristische Betriebe auf beiden Seiten der Grenze.
Statt ausschließlich innerhalb kommunaler Grenzen zu denken, sollten wir unsere Region gemeinsam präsentieren.
Sprache verbindet
Wer die Sprache seines Nachbarn versteht, baut Barrieren ab. Deshalb halte ich die Förderung der niederländischen Sprache insbesondere an Schulen und Bildungseinrichtungen unserer Grenzregion für sinnvoll.
Dabei können bestehende deutsch-niederländische Projekte genutzt und weiterentwickelt werden. Sprachkenntnisse erleichtern nicht nur den persönlichen Austausch. Sie verbessern auch die Chancen junger Menschen auf einem zunehmend grenzüberschreitenden Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.
Aus einer Grenze einen Standortvorteil machen
Unsere Nähe zu den Niederlanden sollte nicht einfach eine geografische Besonderheit sein. Sie kann ein echter Standortvorteil für den Landkreis Leer werden.
Dafür braucht es keine neuen Strukturen um ihrer selbst willen. Wir sollten die vorhandenen Netzwerke konsequenter nutzen, konkrete gemeinsame Projekte entwickeln und anschließend überprüfen, welchen Nutzen sie tatsächlich für unsere Region bringen.
Mein Ziel ist ein Landkreis Leer, der die Grenze nicht als Ende seines Wirkungsbereichs versteht, sondern als Verbindung zu einer gemeinsamen deutsch-niederländischen Region.
13. September – Krüüz bi Evers
Die Landwirtschaft im gesamten Rheiderland unterstützen
Naturschutz & Landwirtschaft in Einklang zu bringen – das ist oft gar nicht so einfach, aber in meinen Ausflügen bei verschiedenen Zwiegvereinen und Landwirtschaftsbetriebe war ich erstaunt, wie viel Natur- und Artenschutz im Rheiderland bereits betrieben wird.
Die Landwirte könnten sich auch noch viel größere Naturschutzprojekte vorstellen und beispielsweise als Kompensationswirte arbeiten und damit viel ihrer Fläche für den Artenschutz zur Verfügung stellen, aber dafür brauchen Sie auch eine angemessene Entschädigung.

Die Landwirtschaft ist ein großer Wirtschaftsfaktor der Region
Nach einigen Gesprächen mit allen Zweigvereinen wurde mir deutlich, welch eine große Wirtschaftskraft die Landwirtschaft in der Region ist. Im gesamten Rheiderland sind rund 250 Landwirtschaftsbetriebe tätig, auf denen ca. 1500 Existenzen mit Anhang und Familien beschäftigt sind. Die Brutto Wertschöpfung liegt aktuell zwischen 40 – 60 Mio. Euro, welche direkt wieder in Lohnunternehmen, Landmaschinenschlosser, Futtermittel und in den Hallenbau der Region investiert wird.
Zweigverein Rheiderländer Geest – Georg Sterrenberg
In Vellage habe ich den Betrieb von Georg Sterrenberg angesehen, welcher als Vorsitzender vom Zweigverein Rheiderländer Geest sich für fairere Bedingungen für die Landwirtschaft starkmacht und zudem die Transparenz für die Landwirtschaft fördern will.

Erfahrungsfeld Bauernhof – Spielend den Bauernhof kennelernen
Die Eheleute Stephanie und Peter Brink haben auf ihrem Hof in Vellage, dem Fleckviehhof Brink ein neues Konzept auf die Beine gestellt. Initialzündung hat das aktuelle Lehrmaterial in den Schulen bzgl. der Landwirtschaft gegeben, wo sich nach Ansicht von Steffi Brink doch einige Defizite und Missverständnisse ergeben haben. Kurzerhand hat sie sich zur Lehkraft für Bauernhofpädagogik ausbilden lassen und kann nun Kinder und Jugendliche aus den Grundschulen der Umgebung mit dem Bauernhof in Kontakt bringen.
Landwirtschaft & Naturschutz – eine gemeinschaftliche Aufgabe
Die Landwirte sehr offen und bereit dafür, den Natur- und Umweltschutz in der Region noch weiter nach vorne zu bringen.
Zweigverein Rheiderländer Marsch & Landwirtschaftlicher Naturverein
Georg Penon und Fokko de Boer vom Landwirtschaftlichen Naturverein Rheiderländer Marsch e.V. führen beispielsweise das Konzept der Blühstreifen, um die Artenvielfalt zu stärken und auch seltene Vogelarten wie den Wiesenweiher zu schützen.
Unterstützer können als Paten einen Teil der Grünstreifen subventionieren und damit zum Artenschutz beitragen. Ebenfalls eine charmante Aktion ist der selbst zusammenstellbare Blumenstrauß zum Muttertag aus dem Blühstreifen.
Auch kann Georg Penon sich vorstellen, dass die Landwirtschaft sich auch im Tourismus einbringen kann, da doch so einige Besucher daran interssiert sind, welche seltenen Tier- und Vogelarten sich bei uns in der Gemeinde angesiedelt haben.

Zweigverein Niederrheiderland – Klaus Borde
Klaus Borde als Vorsitzender vom Landwirtschaftlichen Hauptverein Ostfriesland e.V. / Kreisverband Leer und vom Zweigverein Niederrheiderland hat mir in einem ausführlichen Gespräch berichtet, wie er sich aktiv am Schutz der Wiesenbrüter beteiligt. Auf seinen Flächen und den Flächen der Nachbarlandwirte brüten u.a. Uferschnepfen und Rotschenkel.

Durch spezielle Abzäunungen während der Brutzeit und versetzte Mähzeiten werden die Brutflächen und -nester geschützt und damit die Populationen stabilisiert. Was man festgestellt hat, so Klaus Borde, dass die größten Feinde der Wiesenbrüter nicht die Landwirte, sondern die Prädatoren sind. Gemeinsam mit dem Landkreis und den Landwirten wurde eine Schutzgebietsverordnung geschaffen, mit der beide Seiten gut leben können.
Fazit: Ein offenes Ohr für die Landwirtschaft und Unterstützung für die Zukunft
Wenn ich das Vertrauen erhalte, mich für unsere Gemeinde als Bürgermeister einzusetzen, werde ich mich um einen guten und regelmäßigen Austausch mit der Landwirtschaft bemühen und dafür sorgen, dass die Öffentlichkeitsarbeit der Landwirte und Zweigvereine weiter gesteigert wird. Weiterhin möchte ich die Landwirte und Betriebe mehr in das Bewusstsein der Menschen und ins Dorfleben der Gemeinde bringen und beispielsweise Projekte wie das Erfahrungsfeld Bauernhof für Kinder, Jugendliche und Familien stärken. Ich bin froh, dass wir im Gemeinderat einige Landwirte vertreten haben, damit wir immer direkt im Thema und auf dem aktuellen Stand der Herausforderungen sind.
13. September – Krüüz bi Evers
Mit Kultur & Veranstaltungen die Gemeinde Bunde bereichern
Um die Kultur, das Dorfleben und die Gemeinschaft mit unseren Vereinen aufleben zu lassen möchte ich mich für mehr Veranstaltungen in Bunde einsetzen. Dafür habe ich das Wahrzeichen der Gemeinde, unser Steinhaus in Bunderhee ins Auge gefasst.
Kultur & Veranstaltungen beim Steinhaus mit Slingertuin
Mit viel Liebe zum Detail und umfangreichen Fördermitteln wurde das Steinhaus in Bunderhee in den letzten Jahren wunderbar wieder hergestellt.
2019 folgte der wunderschöne Slingertuin, welcher ebenfalls nach altem Vorbild neben dem Steinhaus angelegt wurde. Im selben Jahr haben meine Frau und ich im Steinhaus geheiratet und damals habe ich schon das Potential in dem Ensemble erkannt, dort hin und wieder schöne Veranstaltungen stattfinden zu lassen, welche die Attraktivität der Gemeinde nicht nur für unsere Bürger stärkt, sondern auch für Besucher aus dem Umland interessant wird.
Damit der Stein ins Rollen gebracht wird, habe ich die Entscheider, potentielle Partner und Förderer zum Austausch ins Steinhaus nach Bunderhee geladen.
Anwesend waren Vertreter der Ostfriesischen Landschaft, die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann, Helga van Hoorn als Gästeführerin beim Steinhaus sowie Inge Sparringa mit Tochter Ilka. Frau Sparringa ist überregional bekannt für Landpartien und Ausstellungen wie beispielsweise dem Töpfer-, Kunst- & Handwerkermarkt.
Die Ostfriesische Landschaft als Eigner des Ensembles zeigte in diesem Gespräch sehr aufgeschlossen gegenüber guten Konzepten und signalisierte grünes Licht für eine kommerzielle Nutzung mit professionellen Partnern und Konzepten, durch welche das Ensemble belebt und eine nachhaltige Nutzung erfährt. Wenn dabei noch die Kunst, Kultur und Gemeinschaft gefördert wird, hat man alles richtig gemacht.
Ein Kinder- und Familienfest
In Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro im Familienzentrum, sowie lokalen Vereinen könnten wir ein jährliches Sommerfest auf die Beine stellen, auf der die Familien der Gemeinde einen schönen Tag im Sommer verleben können. Dies könnte im Bunder Park, oder wie früher auf der Anlage am Mölenland stattfinden, wo dann verschiedene Spielstationen und Hüpfburgen aufgebaut werden können.
Lokale Vereine einbinden
Mit Veranstaltungen können wir unsere Gemeinschaft stärken und unseren Vereinen die Gelegenheit bieten, sich mit einem Stand zu präsentieren, oder auch tatkräftig mit anzupacken.
Damit präsentieren wir die Vielfalt unserer Vereine und können bestenfalls Bürger dafür begeistern, sich ehrenamtlich zu engagieren. Nicht selten trainieren Musik- und Sport- und Tanzgruppen das ganze Jahr über, um vielleicht nur einen Auftritt im Jahr ermöglicht zu bekommen. Hier könnten wir ebenfalls die Möglichkeit schaffen, dass diese Gruppen sich Freunden, der Familie und Bürgern der Gemeinde präsentieren.
Konzerte & Lesungen
Der Bunder Kulturkreis hat in der Vergangenheit viele tolle Konzerte bei den sogenannten Bund(t)en Abenden auf die Beine gestellt, was leider durch die Coronazeit ein jähes Ende genommen hat und der Verein sicher leider aufgelöst hat. Vielleicht könnte man mit unseren Nachbarn aus Papenburg und den alten Akteuren vom Kulturkreis zusammenarbeiten, um auch das eine oder andere Konzert zu präsentieren.
Ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt
Der Bunder Weihnachtsmarkt könnte meiner Meinung nach im Winter um einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt am Steinhaus ergänzt werden, denn durch eine tolle Illumination des Steinhauses und Parks können wir dort eine fantastische Atmosphäre schaffen.
Eine kleine Landpartie
Beim Steinhaus könnte eine kleine Landpartie für ein echtes Highlight sorgen, wo Künstler ihre handgemachte Kunst ausstellen werden und im Zusammenspiel mit Musik und Kulinarik ein ganz besonderes Event stattfinden kann.
Presseartikel aus der Rheiderland-Zeitung
Text aus Presseartikel:
Mit Kultur und Veranstaltungen die Gemeinde Bunde bereichern
BUNDE. Um die Kultur, das Dorfleben und die Gemeinschaft in der Gemeinde Bunde aufleben zu lassen, hat der in Bunde aufgewachsene Bürgermeisterkandidat Stevie Evers die Initiative ergriffen, damit das Areal am Steinhaus mit dem Slingertuin zukünftig mit verschiedenen Veranstaltungsformaten bespielt wird.
Damit der Stein ins Rollen gebracht wird, hat Evers die Entscheider, potentielle Partner und Förderer zum Austausch ins Steinhaus nach Bunderhee geladen.
Anwesend waren Vertreter der Ostfriesischen Landschaft, die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann als Vorsitzende des Leeraner Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus, Verkehr und Kultur, Helga van Hoorn als Gästeführerin beim Steinhaus sowie Inge Sparringa mit Tochter Ilka. Frau Sparringa ist überregional bekannt für Landpartien und Ausstellungen wie beispielsweise dem Töpfer-, Kunst- & Handwerkermarkt.
Nach Vorstellungen von Stevie Evers sollen vor allem auch die lokalen Vereine und Gruppen auf den verschiedenen Veranstaltungen die Gelegenheit erhalten, sich zu präsentieren und gemeinsam mit anzupacken.
Connemann ergänzt, dass seinerzeit mit umfangreichen Fördermitteln des Bundes zum Denkmalschutz das Steinhaus in besonderer Weiser wieder hergestellt werden konnte.
Ohne ein nachhaltiges Nutzungskonzept wäre dies heute nur noch schwer umsetzbar. Daher begrüßt sie den Ansatz, dass nun eine Belebung des Steinhauses mit dem Park erfolgen soll. Beispielsweise könnten mit dem Förderprogramm „Perspektive Innenstadt“ Mittel zur Unterstützung eingesetzt werden.
Evers selbst betreibt seit vielen Jahren eine eigene Event- und Marketingagentur und blickt auf viel Erfahrung in der professionellen Entwicklung und Umsetzung von hochwertigen Eventkonzepten für die Jugend, Kultur und Unternehmen in der Region zurück.
„Wir können ganz besondere Highlights schaffen, wenn hier im Sommer Konzerte, Lesungen, ein Familien- und Gemeindefest, oder auch eine kleine Landpartie realisiert wird, auf der die Ausstellung von Kunst und Handwerk in einer schönen Mischung mit Musik und Kulinarik geboten wird. Ebenso könnte zur Winterzeit der Bunder Weihnachtsmarkt hier in ein stimmungsvolles Ambiente gesetzt werden.
Meine Frau und ich haben 2019 hier im Steinhaus geheiratet und ich hatte mir damals schon sehr gut vorstellen können, wie schön es wäre, wenn auch im Zusammenhang von Trauungen zukünftig der Park für Empfänge, Fotos und die Hochzeitsfeier selbst eingebunden werden könnte. Mit der Belebung des Ensembles können wir das Dorfleben und die Attraktivität der Gemeinde wunderbar stärken“, führt Evers seine Vorstellungen aus.
Die Ostfriesische Landschaft als Eigner des Ensembles zeigt sich in diesem Gespräch sehr aufgeschlossen gegenüber guten Konzepten, mit denen das Steinhaus Ensemble eine nachhaltige Nutzung erfährt und im Sinne der Kunst, Kultur und Gemeinschaft belebt wird. Einer kommerziellen Nutzung mit professionellen Partnern steht somit in der Zukunft nichts im Wege.
Fazit: Mehr Veranstaltungen in Bunde
Mit tollen Veranstaltungen können wir die Attraktivität der Gemeinde und auch die Gemeinschaft mit den Vereinen stärken. Ich bin davon überzeugt, dass wir dadurch den Zusammenhalt und die Lebensqualität in der Gemeinde steigern können.
Das Steinhaus ist das Wahrzeichen der Gemeinde und bietet mit dem anliegenden Slingertuin eine wunderbare Kulisse für Veranstaltungen.
Wenn ich von Ihnen die Unterstützung erhalte, mich für unsere Gemeinde als Bürgermeister einzusetzen werde ich mich dafür einsetzen, dass wir in Bunde zukünftig Veranstaltungen durchführen, damit wir unsere Gemeinde beleben.
12. September – Krüüz bi Evers
Fördermittel besser identifizieren und nutzen
Im Zuge des Förderprogramms schlage ich Ideen für die Gemeinde Bunde vor, um eine positive Entwicklung für unsere Gemeinde durch dieses Förderprogramm auf den Weg zu bringen.
Ein gutes Beispiel der interkommunalen Zusammenarbeit könnte es werden, wenn die Gemeinden Bunde und Jemgum sich zusammenschließen, um als Verbund vom Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“ profitieren zu können: Was normalerweise für Kommunen ab 10.000 Einwohner vorbehalten ist, kann auch in Form eines Bündnisses von zwei Gemeinden erfolgen, wenn damit die Schwelle von 10.000 Einwohnern überschritten wird. Beide Kommunen können gemeinsam von rund 320.000 Euro Fördersumme profitieren.
Es gibt hier mehrere Handlungsfelder, die gefördert werden, lest Euch das gerne durch auf folgendem Link:
Ich würde mich in Bunde für folgende Bereiche starkmachen, die es zu realisieren gilt:
Handlungsfeld 1 Konzepte und Strategien:
- Entwicklung eines zukunftsfähigen Ortsentwicklungskonzepts
- Verbesserung der Bürgerbeteiligung. Hier spielt u.a. das Ratsinformationssystem (RIS) eine Rolle, so dass die Bürger über alle Vorgänge und Arbeiten im Rat transparent informiert werden können.
- Bessere Dialogveranstaltungen für Bürger für anstehende Projekte
Handlungsfeld 3: Handel- und Dienstleistungen
- In diesem Bereich würde ich mich für die Entwicklung eines Internetportals zur Wirtschaftsförderung einsetzen, damit alle Firmen sich gut präsentieren können und sich über alle Fragen zu Fördermitteln und Beratungsthemen informieren können. Hier gilt es den Gewerbeverein unbedingt mit ins Boot zu holen.
- Projekte zur Digitalisierung wie der „Digitale Dorfladen“ könnten evtl. gefördert werden.
- Der Gewerbeverein kann in diesem Handlungsfeld explizit unterstützt werden und beispielsweise eine ansprechende Internetseite erhalten, um sich modern und ansprechend im Netz zu präsentieren.
- Andere Projekte vom Gewerbeverein können ebenfalls gefördert werden, somit ist es in meinen Augen sehr wichtig, dass bei der Antragsstellung ein Austausch mit dem Gewerbeverein dringend erforderlich ist und zukünftig eingebunden werden muss.
Handlungsfeld 4: Kultur, Freizeit, Tourismus
Tourismusangebote und Kulturprojekte können zur Wiederbelebung und Förderung der Gemeinschaft gefördert werden – wollen wir nicht endlich (wieder) tolle Veranstaltungen in unserer Gemeinde? Hier sehe ich Potential im Bunder Park und am Steinhaus als ideale Orte.
- Die Mölenlandanlage, bzw. das Café würde ich attraktiver gestalten wollen, damit hier eine attraktive Anlaufstelle für Bunder und Touristen geschaffen wird.
- Verschönerung des Mölenlandcafés inkl. der Außenterrasse
- E-Bike Ladesäulen sind unbedingt erforderlich in der Gemeinde und können ebenfalls gefördert werden.
- Ruhezonen wie beispielsweise auf der Rasenfläche könnten geschaffen werden, die wir attraktiv gestalten können.
- Wir könnten einen digitalen Stadtführer oder eine attraktive Website für die Touristischen Angebote der beiden Kommunen entwickeln, damit wir die schönen Orte unserer Gemeinden besser und stärker präsentieren können.
Handlungsfeld 5: Naturschutz
- Im Bunder Park und an anderen stellen könnten weitere Bäume und Blumenwiesen gepflanzt werden. Dies sollte in Zusammenarbeit mit den Baumläufern passieren. So könnten Beschattungen an Sitzgelegenheiten gefördert, damit auch eine Pause im Schatten möglich ist.
Sanften Tourismus im Rheiderland pflegen.
Qualität statt Quantität – ich werde mich im Tourismus für wertige Konzepte starkmachen. Wir leben dort, wo andere Urlaub machen.
Tourismus in der Gemeinde aufwerten
Ein großes Ziel von mir ist es, ein paar Akzente im Tourismus zu setzen. Dafür bin ich im Kontakt mit Investoren, welche dieses Potenzial ebenfalls sehen und ebenfalls im Rheiderland aufgewachsen ist.
Gerade für unsere äußeren Ortsteile Wymeer und Ditzumerverlaat haben wir Entwicklungsmöglichkeiten. Wenn wir dort den Tourismus beispielsweise für Wohnmobilisten attraktiver gestalten und verlassene Häuser durch ein paar wertige Ferienwohnungen ersetzen, können sich inhabergeführte Einkaufsläden noch besser halten, wie es mit Klaus Schilling in Ditzumerverlaat der Fall ist. Dadurch schaffen wir eine Basis, um die äußeren Ortsteile aufzuwerten und sowohl die Bürger, als auch die Touristen in der Gemeinde Bunde und dem gesamten Rheiderland profitieren.
Den Tourismus sehe ich als eine interkommunale Herausforderung und würde ideal in Zusammenarbeit mit der Stadt Weener, der Gemeinde Jemgum und den angrenzenden Niederlanden funktionieren.
Urlaub in Deutschland ist beliebt
Wir sollten auf das neue Reiseverhalten reagieren und die Chance nutzen, dass wir uns auf die stark gewachsene Anzahl an Wohnmobilisten und Radtouristen anpassen und die optimalen Bedingungen schaffen. Das bedeutet, dass wir auch endlich E-Bike Ladestationen im Ort brauchen, auch gerade in der Nähe von Gastronomien und im Ortskern. Die Mölenlandanlage muss unbedingt mehr für Touristen aufgebessert werden, sodass die Touristen dort eine gute Infrastruktur vorfinden.
Rheiderländer steht als Investor bereit

Einer dieser potentiellen Investoren ist der in Stapelmoor aufgewachsene Kai Uwe Sap, welcher durch eine steile Karriere in der Möbel- und Einrichtungsindustrie sowie durch verschiedene Unternehmensbeteiligungen nun in seiner alten Heimat Rheiderland als Investor aktiv werden möchte.
„Durch den Erfolg in meiner beruflichen Karriere bin ich jetzt in der Lage, hochwertige Tourismuskonzepte in meiner alten Heimat umzusetzen und mit meinen Partnern und Investoren eine Menge zu bewegen.“
Mit seinem Geschäftspartner Christoph Jung betreibt Sap auf der Ostseeinsel Fehmarn mit >>THE VILLAS << bereits eine hochwertige Ferienhausanlage, welche von beiden selbst entwickelt wurde. „Im Rheiderland und insbesondere der Gemeinde Bunde sehe ich ebenfalls viel Potential in der Entwicklung vom hochwertigen Tourismus, der sich klar vom Durchschnitt abhebt.“ so Sap
Zur Person Kai Uwe Sap
Der Serienunternehmer Kai Uwe Sap hat nach seiner Schulzeit in Leer einige Jahre für das International Business & Management Studium in den Niederlanden und USA verbracht. Nach Stationen in Hamburg u.a. bei Scorpio Concerts hat er schnell Karriere in der Wohn- und Möbelindustrie gemacht. Eine Position im mittleren Management bei IKEA hat Sap letztlich zu unterschiedlichen Firmenbeteiligungen und dem Aufbau von international operierenden Unternehmen im Wohn- und Einrichtungsbereich geführt, welche von 0 auf bis zu 250 Mitarbeiter skaliert wurden und dabei achtstellige Umsätze erzielt haben.
Aktuell betreibt Sap mit seinem Partner Christoph Jung in Berlin das Online Möbelhaus MYCS mit derzeit rund 250 Angestellten.
Nachhaltige Baumhäuser auf Stelzen
Ein weiteres Highlight für das Ditzumerverlaat könnten 2,3 besonders nachhaltig erstellte Ferienhäuser auf Stelzen sein, die sich dann Problemlos an der Strasse erstellen lassen können, weil es schon eine sehr steile Hanglage auf Höhe vom Verlaatshaus gibt. Mit dem Architekturbüro Baumraum aus Bremen hat man einen starken Partner an der Seite, welcher bereits mehrfach international hochwertige Baumhaushotels und Tiny House Konzepte realisiert hat. Die Bauweise ist nachhaltig und größtenteils aus Holz. Ein tolles Beispiel in Ostfriesland ist das kürzlich eröffnete Baumhaushotel „Lütetsburg Lodges“ am Golfplatz in Lütetsburg.
Kai-Uwe Sap betreibt mit Geschäftspartner Christoph Jung selbst seit einigen Jahren das Ferienhausprojekt „THE VILLAS“ auf der Ostseeinsel Fehmarn und hat demnach schon viel Erfahrung in der Realisierung von hochwertigen Tourismuskonzepten.
Impression Ferienhäuser "The Villas"
Hochwertigen Tourismus entwickeln!
Als Bürgermeister werde ich mich dafür einsetzen, dass wir uns im Tourismus von anderen Angeboten abheben – nicht die Quantität, sondern die Qualität soll zukünftig für ein paar besondere Highlights sorgen
Wohnmobilisten und Radtouristen sind mit den E-Bikes stärker unterwegs denn je. Diesen sollten wir gerecht werden und Ladesäulen in der Gemeinde installieren
Sollte ich Ihr Vertrauen erhalten, werde ich mich bemühen, den Tourismus in Bunde weiter zu entwickeln.
Badesee mit in Boen als Bereicherung
Seit vielen Jahren sprechen wir von einem Badesee Boen. Investoren wollen hier noch mehr für die Jugend & Familien bieten. Es scheitert auf jeden Fall nicht an fehlenden Fördermitteln, da potentielle Investoren sich in Bunde engagieren wollen. Auch ein alternativer Standort außer Boen kommt dafür in Frage, sollten die Bedingungen in Boen doch nicht zielführend sein.
Für den Badesee in Boen hat der in Stapelmoor aufgewachsene Unternehmer Kai Uwe Sap gemeinsam mit seinem Freund aus Kindertagen Maximilian Koch ein ganzheitliches Konzept entwickelt. Beide kennen sind große Fans vom Wakeboarding und Kitesurfen.

Badesee in Boen mit Wakeboard Park, Gastronomie und Wohnmobilstellplatz
Das Konzept von Sap und Koch sieht vor, dass aus dem Badesee in Boen ein Leuchtturmprojekt entstehen kann, indem der einfache Badesee zu einer umfangreicheren Ferienanlage entwickelt wird. Idee ist eine generationsübergreifende Begegnungs- und Freizeitmöglichkeit bzw. Attraktion in der Region zu schaffen, wo neben einem professionellen Wakeboard Park u.a. ein Sandstrand für den Schwimmbereich, Gastronomie, Spielplatz und Wohnmobilstellplatz entstehen soll.
„Es geht einfach um ein komplettes rundes Konzept, was sich auch vor allem durch die ideale Anbindung an der Autobahn als wirklicher Magnet in der Region entwickeln könnte und das Rheiderland enorm bereichert“ so Koch in seinen Ausführungen.

Investor aus der Heimat steht bereit

Einer dieser potentiellen Investoren ist der in Stapelmoor aufgewachsene Kai Uwe Sap, welcher durch eine steile Karriere in der Möbel- und Einrichtungsindustrie sowie durch verschiedene Unternehmensbeteiligungen nun in seiner alten Heimat Rheiderland als Investor aktiv werden möchte.
„Durch den Erfolg in meiner beruflichen Karriere bin ich jetzt in der Lage, hochwertige Tourismuskonzepte in meiner alten Heimat umzusetzen und mit meinen Partnern und Investoren eine Menge zu bewegen.“
Mit seinem Geschäftspartner Christoph Jung betreibt Sap auf der Ostseeinsel Fehmarn mit >>THE VILLAS << bereits eine hochwertige Ferienhausanlage, welche von beiden selbst entwickelt wurde. „Im Rheiderland und insbesondere der Gemeinde Bunde sehe ich ebenfalls viel Potential in der Entwicklung vom hochwertigen Tourismus, der sich klar vom Durchschnitt abhebt.“ so Sap
Zur Person Kai Uwe Sap
Der Serienunternehmer Kai Uwe Sap hat nach seiner Schulzeit in Leer einige Jahre für das International Business & Management Studium in den Niederlanden und USA verbracht. Nach Stationen in Hamburg u.a. bei Scorpio Concerts hat er schnell Karriere in der Wohn- und Möbelindustrie gemacht. Eine Position im mittleren Management bei IKEA hat Sap letztlich zu unterschiedlichen Firmenbeteiligungen und dem Aufbau von international operierenden Unternehmen im Wohn- und Einrichtungsbereich geführt, welche von 0 auf bis zu 250 Mitarbeiter skaliert wurden und dabei achtstellige Umsätze erzielt haben.
Aktuell betreibt Sap mit seinem Partner Christoph Jung in Berlin das Online Möbelhaus MYCS mit derzeit rund 250 Angestellten.
Nachhaltige Baumhäuser auf Stelzen
Ein weiteres Highlight am See wären vielleicht 2,3 besonders nachhaltig erstellte Ferienhäuser auf Stelzen. Mit dem Architekturbüro Baumraum aus Bremen hat man einen starken Partner an der Seite, welcher bereits mehrfach international hochwertige Baumhaushotels und Tiny House Konzepte realisiert hat. Die Bauweise ist nachhaltig und größtenteils aus Holz. Ein tolles Beispiel in Ostfriesland ist das kürzlich eröffnete Baumhaushotel „Lütetsburg Lodges“ am Golfplatz in Lütetsburg.
Kai-Uwe Sap betreibt mit Geschäftspartner Christoph Jung selbst seit einigen Jahren das Ferienhausprojekt „THE VILLAS“ auf der Ostseeinsel Fehmarn und hat demnach schon viel Erfahrung in der Realisierung von hochwertigen Tourismuskonzepten.
Impression Ferienhäuser "The Villas"
Fazit: Mehr Attraktionen für die Jugend & Familien !
Das sind alles große Pläne und Vorhaben. Doch für mich ist eines klar: In der Gemeinde Bunde müssen wir dafür sorgen, dass auch die Jugend und Familien eine Attraktion für den Sommer bekommen müssen. Als Bürgermeister werde ich mich für die Rahmenbedingungen starkmachen, damit wir professionellen Investoren die Möglichkeit geben, unsere Region zu bereichern. Wir reden seit Jahren über einen Badesee – warum sollte dieser nicht als erstes vernünftig umgesetzt werden.
Wohnmobilisten und Radtouristen sind mit den E-Bikes stärker unterwegs denn je. Das können wir im Rheiderland auch mit der Dollartroute nutzen.
Sollte ich Ihr Vertrauen erhalten, werde ich mich bemühen, in der Gemeinde Akzente zu setzen, die das Leben der Menschen in der Gemeinde bereichert. Ich selbst habe in meiner Jugend im Bunder Freibad viele Sommer verbracht und würde mir so ein Angebot auch für die Jugend von heute wünschen.
Lokale Firmen müssen optimal unterstützt werden! - Drei Beispiele
Bei meinen Gesprächen mit diversen Unternehmen in der Gemeinde Bunde bin ich darauf aufmerksam geworden, dass einige unserer langjährigen Unternehmen bei Gewerbeflächen im Gebiet Bunde-West nicht berücksichtigt wurden und sogar abwandern könnten. Das müssen wir verhindern, sonst gehen uns Arbeits- und Ausbildungsplätze verloren.
Als Bürgermeister werde ich mich für unsere heimischen Unternehmen in der Gemeinde einsetzen! Vor allem die kleineren Betriebe sollen jegliche Hilfe und Beratung erhalten, die für den weiteren Erfolg benötigt wird. Daher stelle ich hier nur drei Beispiele von Unternehmen vor, welche sich als Gewerbesteuerzahler mehr Unterstützung seitens der Verwaltung erhoffen.
Über 25 Jahre Fresch Haustechnik in Bunde – Grundstück für neue Verwaltung in Bunde-West – Absage!

Ein gutes erstes Beispiel ist die Firma Fresch Haustechnik in Bunde. Ich war hier im Gespräch mit Unternehmensgründer Frerich Schröder und seinem Sohn Friedo Schröder, welcher in den nächsten Jahren die Firma weiterführen wird und die nächste Generation verkörpert. Das Unternehmen ist nun schon seit über 27 Jahren in der Gemeinde ansässig und kommt mit den 10 Mitarbeitern am Privathaus nun an seine Grenzen. Hier bemüht man sich seit Jahren um ein Grundstück im Gewerbegebiet Bunde-West, damit eine neue Verwaltung für die Arbeits- und Ausbildungsplätze mit entsprechendem Parkplatz gebaut werden kann – vergeblich! Da man sich zu Bunde bekennt und hier seit mehreren Jahrzehnten auch Gewerbesteuern zahlt, erwartet man auch das Bekenntnis und die Unterstützung seitens der Verwaltung gegenüber dem Mittelstand der Gemeinde.
Ich finde es wichtig, dass unsere Unternehmen in der Gemeinde bei der Vergabe von Gewerbeflächen bevorzugt behandelt werden und hier auch der Gewerbeverein als Vermittler eine gute Rolle spielen könnte. Es muss alles dafür getan werden, dass unsere Unternehmen jegliche Unterstützung erhalten und nicht abwandern, weil die Entfaltung in unserer Gemeinde nicht möglich ist.
Über 50 Jahre Taxi de Hoog – ein Unternehmen und ein weiterer Standort in Bunde-West.

Ein weiteres Beispiel ist die Firma Taxi de Hoog, welche seit über 50 Jahren in Bunde existiert – hier wurde sich ebenfalls um eine bestehende Halle im Industriegebiet Bunde-West bemüht. Da man im Mischgebiet ansässig ist, müssten die Eltern aus dem Wohnhaus ausziehen, wenn die angebaute Halle nicht mehr gewerblich genutzt wird.
Es werden oft Zugeständnisse gemacht, damit sich Unternehmen in Bunde ansiedeln. Wenn ein Unternehmen bereits einen Sitz in Bunde hat und Gewerbesteuern zahlt, sollte dieses unterstützt werden und sich entwickeln können.
Leider musste man sich gegen einen weiteren Standort für das Taxiunternehmen in Bunde-West entscheiden.
20 Jahre AXA Börgener – Grundstück in Bunde-West – Absage!
Ein drittes Beispiel ist Versicherungsunternehmer Jan Börgener, welcher seit über 20 Jahren in Bunde mehrere Arbeitsplätze stellt und sich sowohl im Gewerbeverein oder auch ehrenamtlich beim TV Bunde engagiert. Durch verschiedene gemeinsame Projekte mit seiner Frau ist Jan Börgener innovativ und quasi betreibt als Serienunternehmer verschiedene Onlineshop. Seit Jahren auch den professionellen Feuerwerksverkauf an den letzten Tagen des Jahres. Seit Jahren wird signalisiert, dass man gerne ein eigenes Grundstück mit einer Halle bebauen würde, statt wie seit vielen Jahren lediglich Mieter von Hallenkapazitäten zu sein – leider wird man hier nicht berücksichtigt und erhält seit Jahren eine Absage.
Börgener stellt sogar seine gemieteten Hallenkapazitäten für Gründer und Kleinunternehmer sehr kostengünstig zur Verfügung. Auch dies ist ein guter Ansatz, um Neugründungen besser zu ermöglichen.
Fazit: Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir unsere lokale Wirtschaft zukünftig bestmöglich begleiten, wenn es beispielsweise um Expansion, Beratung und Fördermittel geht.
Besonders die kleineren Betriebe brauchen unsere Unterstützung in allen Bereichen! Das Thema Wirtschaftsförderung braucht einen viel höheren Stellenwert in unserer Verwaltung. Wenn wir ein Gewerbegebiet vermarkten, sollten unsere lokalen Unternehmen immer einbezogen werden.
Ich will die Abwanderung verhindern und unsere jetzige Wirtschaft mit allen Mitteln am Leben erhalten. Den Bunder Gewerbeverein möchte ich in Zukunft mehr stärken, damit dieser die Anliegen der lokalen Firmen besser an die Gemeinde herantragen kann.










