Ein familienfreundlicher Landkreis für alle Generationen
Einen familienfreundlichen Landkreis für alle Generationen
Einen familienfreundlichen Landkreis für alle Generationen
Ein lebenswerter Landkreis muss ein guter Ort für Familien sein – unabhängig davon, ob sie in Leer, im Rheiderland, in Hesel, auf Borkum oder in einer unserer kleineren Ortschaften leben.
Familienfreundlichkeit zeigt sich für mich nicht in einzelnen Schlagworten. Sie zeigt sich im Alltag: bei guten Schulen, verlässlicher Betreuung, sicheren Wegen und attraktiven Freizeitmöglichkeiten. Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich gerne aufhalten. Eltern brauchen Rahmenbedingungen, auf die sie sich verlassen können. Und auch ältere Menschen sollen möglichst lange selbstbestimmt und gut eingebunden in ihrer Heimat leben können.
Gute Schulen und moderne Lernorte
Der Landkreis trägt eine besondere Verantwortung für seine Schulen. Deshalb müssen Schulgebäude Schritt für Schritt modernisiert und zeitgemäß ausgestattet werden.
Dabei geht es nicht nur um neue Technik. Gute Schulen brauchen eine angenehme Lernumgebung, funktionierende Räume und möglichst barrierefreie Gebäude. Investitionen sollten nach einem nachvollziehbaren Sanierungs- und Entwicklungsplan erfolgen, damit dort zuerst gehandelt wird, wo der Bedarf am größten ist.
Ebenso wichtig ist eine gute Erreichbarkeit der Schulen. Schülerbeförderung und ÖPNV müssen sich stärker am Alltag von Kindern, Jugendlichen und Familien orientieren.
Verlässliche Betreuung und Unterstützung für Familien
Familien müssen Beruf und Privatleben miteinander vereinbaren können. Dazu gehören ausreichende Betreuungsmöglichkeiten und insbesondere verlässliche Angebote während der Ferienzeiten.
Der Landkreis sollte gemeinsam mit Städten, Gemeinden und Samtgemeinden frühzeitig erkennen, wo Betreuungsangebote fehlen und wo sich der Bedarf verändert.
Gleichzeitig müssen Beratungs- und Unterstützungsangebote des Landkreises für Familien einfach erreichbar sein. Prävention ist dabei besonders wichtig: Unterstützung sollte möglichst früh ankommen und nicht erst dann, wenn Probleme bereits groß geworden sind.
Spielplätze attraktiver gestalten – kindgerecht und naturnah
Ich habe mir die Spielplätze angesehen und finde, dass diese deutlich attraktiver gestaltet sein können. Es fehlt beispielsweise meist eine Sitzgruppe für Pausen und Picknick, sowie eine Beschattung, damit Eltern, Großeltern und auch die Kinder sich im Schatten aufhalten können. Denn auch ein Spielplatz kann für die Erwachsenden zu einem Treffpunkt werden, um sich zu unterhalten und dabei die Kinder im Blick zu behalten.
Weiterhin kann die grundsätzliche Gestaltung der Spielplätze wesentlich attraktiver vorgenommen werden. Ich möchte mich dafür starkmachen, dass unsere Spielplätze zukünftig kindgerecht und naturnah gestalten werden. Dazu könnte man sehr gut die Eltern, Kinder und Vereine wie die „Baumläufer“ einbeziehen, damit bei einer Aufwertung auch alles richtig gemacht wird.
Spielplatz im Bunder Park, Bolzplätze und ein Abenteuerspielplatz für Bunde
Im Bunder Park möchte ich einen kleinen naturnahen Spielplatz erstellen, der auch Sitzgelegenheiten und Plätze im Schatten bietet und eingezäunt ist. Hier kann sehr gut mit den Baumläufern zusammengearbeitet werden, die sich sehr gut mit der Gestaltung von Grünflächen auskennen.
Kindern und Jugendlichen mehr Raum und eine stärkere Stimme geben
Kinder und Jugendliche brauchen Treffpunkte und Freizeitangebote – gerade auch im ländlichen Raum. Der Landkreis kann die Kommunen, Vereine und Jugendorganisationen dabei stärker unterstützen, solche Angebote vor Ort zu entwickeln.
Dabei sollten junge Menschen selbst gefragt werden, was ihnen fehlt. Jugendbeteiligung darf kein formaler Termin sein, sondern muss dazu führen, dass ihre Ideen in politische Entscheidungen einfließen.
Ich möchte deshalb Beteiligungsformate fördern, die Jugendliche aus allen Teilen des Landkreises erreichen.
Ehrenamt und Vereine als Teil einer familienfreundlichen Region stärken
Viele Angebote für Kinder und Familien entstehen nicht in Verwaltungen, sondern auf Sportplätzen, in Vereinsheimen, bei Feuerwehren, Kulturinitiativen und durch Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren.
Genau diese Strukturen möchte ich stärker unterstützen.
Mit einem unkomplizierten Förderbudget für Vereine, Ehrenamt und lokale Initiativen könnten gute Projekte direkt vor Ort unterstützt werden. Entscheidend sollte sein, welche Wirkung ein Projekt für die Menschen in unserer Region erzielt.
So bleibt mehr Geld dort, wo Gemeinschaft tatsächlich stattfindet.
Freizeit, Sport und Kultur für alle Generationen
Lebensqualität entsteht auch nach Schule und Arbeit. Sportvereine, Schwimmbäder, Kulturangebote und Veranstaltungen schaffen Begegnungen und machen unsere Region attraktiv.
Dabei sollten Angebote nicht nur in den größeren Orten stattfinden. Auch im ländlichen Raum brauchen wir Möglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Familien.
Der Landkreis sollte deshalb stärker mit den Kommunen und Vereinen zusammenarbeiten und vorhandene kreiseigene Räume nach Möglichkeit für gemeinnützige und ehrenamtliche Aktivitäten zugänglich machen.
Familienfreundlichkeit endet nicht beim Kindesalter
Für mich gehören alle Generationen zu einer familienfreundlichen Politik.
Dazu gehört auch die Frage, wie Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Gute Mobilität, erreichbare medizinische Versorgung und soziale Treffpunkte gewinnen deshalb weiter an Bedeutung.
Auch digitale Angebote dürfen ältere Menschen nicht ausschließen. Wo Verwaltungsleistungen zunehmend digital werden, müssen einfache Zugänge und Unterstützung selbstverständlich sein.
Nicht nur fördern – auch die Wirkung überprüfen
Der Landkreis gibt jedes Jahr erhebliche Mittel für soziale Angebote, Jugendhilfe, Bildung, Kultur und zahlreiche weitere Bereiche aus.
Dabei sollte regelmäßig überprüft werden: Was wollen wir mit einer Maßnahme erreichen – und kommt diese Wirkung bei den Menschen tatsächlich an?
Eine solche Wirkungsprüfung bedeutet für mich nicht, wichtige soziale Angebote infrage zu stellen. Im Gegenteil: Erfolgreiche Angebote können gezielt gestärkt werden. Gleichzeitig müssen wir bereit sein, Strukturen weiterzuentwickeln, wenn Ziele dauerhaft nicht erreicht werden.
Freilauffläche für Hunde in Bunde
Hinter dem Tjüchensportplatz befindet sich die ehemalige Fläche des Schäferhundvereins, welche idealerweise als Freilauffläche neben dem Abenteuerspielplatz und einem Bolzplatz angelegt werden könnte.
Ehrenamtsbörse – Ehrenamt und Zusammenhalt fördern
Bei meinen vielen Gesprächen mit den Bunder Bürgern ist mir aufgefallen, dass viele ältere Mitbürger Hilfe bei der Gartenarbeit, Einkaufen und alltäglichen Dingen gebrauchen könnten, aber nicht wissen, woher.
Das müssen wir ändern, so möchte ich für Bunde und das Rheiderland eine digitale Ehrenamtsbörse errichten, sodass Bürger die Möglichkeit bekommen, sich dort zu registrieren und ihre Hilfe anzubieten, oder (für Angehörige) anzufordern. Davon profitieren vor allem unsere älteren und schwächeren Mitbewohner in unserer Gemeinde, die Hilfe, oder einfach mal ein offenes Ohr benötigen.
Mein Ziel
Ich möchte einen Landkreis Leer, in dem Familien gerne leben und Kinder gute Zukunftschancen haben. Einen Landkreis, in dem Jugendliche gehört werden und ältere Menschen gut leben können.
Dafür brauchen wir nicht immer neue Programme. Wir müssen vorhandene Mittel gezielter einsetzen, erfolgreiche Angebote stärken und gemeinsam mit unseren Städten, Gemeinden, Vereinen und engagierten Menschen vor Ort Lösungen entwickeln.
Familienfreundlichkeit muss dort ankommen, wo das Leben stattfindet – bei den Menschen in unseren Städten und Dörfern.
13. September – Krüüz bi Evers
Wirtschaft fördern und Firmen besser begleiten
Kennen Sie eigentlich die Ems Achse?
Um das Thema Wirtschaftsförderung in unserem Landkreis stärker auszubauen, stehe ich mit dem Geschäftsführer der Ems-Achse, Dr. Dirk Lüerßen im regen Austausch, da ich das Thema zukünftig zu einem Schwerpunkt meiner Arbeit machen möchte.
Gemeinsam mehr für unsere Unternehmen erreichen
Bei der Wirtschaftsförderung wünsche ich mir einen noch engeren und strukturierteren Austausch zwischen dem Landkreis Leer, unseren Städten und Gemeinden und der Ems-Achse.
Wir müssen dabei nicht jede Idee und jedes Projekt selbst neu entwickeln. Die Ems-Achse verbindet rund 940 Mitglieder und arbeitet gemeinsam mit Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen an Lösungen für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region.
Von einer engeren Zusammenarbeit könnten Landkreis und Kommunen ganz konkret profitieren:
- Fachkräfte für unsere Unternehmen gewinnen: Die Ems-Achse unterstützt bei der Gewinnung von Arbeits- und Fachkräften. Dazu gehören auch internationale Fachkräfte sowie Angebote, die beim Ankommen in unserer Region helfen.
- Ausbildung und Berufsorientierung stärken: Schulen, Jugendliche und regionale Unternehmen können gezielter zusammengebracht werden. Mit Projekten zur Berufsorientierung und Ausbildungsplatzvermittlung bestehen dafür bereits erprobte Strukturen.
- Unsere Gewerbegebiete weiterentwickeln: Der von der Ems-Achse gemeinsam mit der Hochschule Emden/Leer entwickelte Gewerbegebiets-Check zeigt, wo Unternehmen vor Ort zusammenarbeiten können – beispielsweise bei Infrastruktur, Energie oder gemeinsamen Angeboten für Beschäftigte. Daraus können konkrete Maßnahmen für einzelne Gewerbestandorte entstehen.
- Unternehmen besser miteinander vernetzen: Die Ems-Achse verfügt über branchenbezogene Kompetenznetzwerke. Gerade für den Landkreis Leer sind beispielsweise die IT-Achse und das Maritime Kompetenzzentrum interessant, die beide auch in Leer verankert sind.
- Förderprojekte gemeinsam entwickeln: Viele Projekte der Ems-Achse werden mit Mitteln des Landes, des Bundes oder der EU umgesetzt. Dieses Wissen und die vorhandenen Partnerschaften sollten wir stärker nutzen, wenn neue Projekte für unseren Wirtschaftsstandort entwickelt werden.
- Den Landkreis als Arbeits- und Wirtschaftsstandort sichtbarer machen: Stellenportal, Veranstaltungen und regionale Kampagnen der Ems-Achse bieten Möglichkeiten, Unternehmen und Arbeitsplätze im Landkreis Leer überregional stärker zu präsentieren.
Nicht nebeneinander arbeiten, sondern Kräfte bündeln
Mein Ziel wäre deshalb ein regelmäßiger Austausch zwischen der Wirtschaftsförderung des Landkreises, den kommunalen Wirtschaftsförderern und der Ems-Achse. Dabei sollte es nicht nur um Gespräche gehen. Gemeinsam könnten konkrete Projekte ausgewählt, Ziele vereinbart und anschließend überprüft werden, was tatsächlich umgesetzt wurde.
Wir müssen vorhandene Kompetenz nicht doppelt aufbauen. Wir sollten sie besser miteinander verbinden – damit von Wirtschaftsförderung am Ende vor allem eines bei unseren Unternehmen ankommt: konkrete Unterstützung.
Zusammenarbeit mit den Niederlanden - unsere Grenzlage ist eine Chance
Unsere Grenzlage ist eine Chance
Ich werde ich mich um eine stärkere Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn aus den Niederlanden bemühen. Selbst habe ich ein paar Jahre in Groningen gelebt und dadurch gute Kontakte und Freundschaften aufgebaut.
Die Niederlande liegen für viele Menschen im Landkreis Leer nur wenige Kilometer entfernt. Gerade im Rheiderland gehört das Leben über die Grenze längst zum Alltag. Trotzdem werden die Möglichkeiten dieser besonderen Lage aus meiner Sicht noch nicht konsequent genug genutzt.
Während meiner Studienzeit habe ich selbst einige Jahre in Groningen gelebt und viele persönliche Kontakte und Freundschaften in den Niederlanden aufgebaut. Dabei habe ich erlebt, wie selbstverständlich grenzüberschreitende Zusammenarbeit sein kann.
Mein Ziel ist deshalb, die Zusammenarbeit mit unseren niederländischen Nachbarn weiter auszubauen – dort, wo sie für die Menschen, Vereine und Unternehmen unserer Region einen konkreten Mehrwert schafft.
Gemeinsam einen starken Wirtschaftsraum entwickeln
Wirtschaft endet nicht an der Landesgrenze. Unternehmen im Landkreis Leer und in den benachbarten niederländischen Regionen stehen häufig vor ähnlichen Herausforderungen und können voneinander profitieren.
Der Landkreis sollte deshalb bestehende Netzwerke stärker nutzen und den Austausch zwischen Wirtschaftsförderung, Unternehmen und Kommunen auf beiden Seiten der Grenze intensivieren.
Dabei geht es nicht darum, zusätzliche Gesprächsrunden zu schaffen. Entscheidend sind konkrete Projekte und messbare Ergebnisse: neue Kooperationen, gemeinsame Fachkräfteinitiativen oder bessere Unterstützung für Unternehmen, die grenzüberschreitend tätig werden möchten.
Fördermöglichkeiten stärker in die Region holen
Mit der Ems Dollart Region haben wir direkt vor unserer Haustür eine Institution, die deutsch-niederländische Projekte unterstützt und bei der Beantragung europäischer Fördermittel begleitet.
Diese Möglichkeiten sollten wir viel offensiver nutzen.
Vereine, Schulen, Kommunen und andere Initiativen können beispielsweise Fördermittel für gemeinsame Projekte mit niederländischen Partnern erhalten. Der Landkreis sollte dabei stärker als Unterstützer und Vermittler auftreten und Akteure aktiv auf geeignete Förderprogramme aufmerksam machen.
So können aus guten Ideen konkrete Projekte werden, ohne dass deren Finanzierung ausschließlich vor Ort getragen werden muss.

Mobilität über die Grenze weiter verbessern
Eine funktionierende Grenzregion braucht gute Verkehrsverbindungen. Die Wunderline zwischen Groningen und Bremen ist deshalb für den Landkreis Leer ein wichtiges Zukunftsprojekt.
Gerade für Leer, Weener, Bunde und das gesamte Rheiderland entstehen dadurch neue Möglichkeiten – für Pendler und Studierende genauso wie für Unternehmen und den Tourismus.
Entscheidend ist für mich, dass wir die Bahnverbindung nicht isoliert betrachten. Bahnhöfe müssen sinnvoll mit Busverkehr und Radwegen verbunden werden. Nur dann entsteht eine echte Alternative zum Auto und ein attraktiver grenzüberschreitender Nahverkehr.
Tourismus gemeinsam denken
Zwischen Ostfriesland und der Provinz Groningen gibt es ein enormes touristisches Potenzial. Viele Angebote liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt, werden bislang aber noch zu selten gemeinsam vermarktet.
Radwege, Wassersport, Kulturangebote und Ausflugsziele könnten stärker miteinander verbunden werden. Davon profitieren sowohl unsere Gäste als auch Gastronomie, Einzelhandel und touristische Betriebe auf beiden Seiten der Grenze.
Statt ausschließlich innerhalb kommunaler Grenzen zu denken, sollten wir unsere Region gemeinsam präsentieren.
Sprache verbindet
Wer die Sprache seines Nachbarn versteht, baut Barrieren ab. Deshalb halte ich die Förderung der niederländischen Sprache insbesondere an Schulen und Bildungseinrichtungen unserer Grenzregion für sinnvoll.
Dabei können bestehende deutsch-niederländische Projekte genutzt und weiterentwickelt werden. Sprachkenntnisse erleichtern nicht nur den persönlichen Austausch. Sie verbessern auch die Chancen junger Menschen auf einem zunehmend grenzüberschreitenden Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.
Aus einer Grenze einen Standortvorteil machen
Unsere Nähe zu den Niederlanden sollte nicht einfach eine geografische Besonderheit sein. Sie kann ein echter Standortvorteil für den Landkreis Leer werden.
Dafür braucht es keine neuen Strukturen um ihrer selbst willen. Wir sollten die vorhandenen Netzwerke konsequenter nutzen, konkrete gemeinsame Projekte entwickeln und anschließend überprüfen, welchen Nutzen sie tatsächlich für unsere Region bringen.
Mein Ziel ist ein Landkreis Leer, der die Grenze nicht als Ende seines Wirkungsbereichs versteht, sondern als Verbindung zu einer gemeinsamen deutsch-niederländischen Region.
13. September – Krüüz bi Evers
Die Landwirtschaft im gesamten Rheiderland unterstützen
Naturschutz & Landwirtschaft in Einklang zu bringen – das ist oft gar nicht so einfach, aber in meinen Ausflügen bei verschiedenen Zwiegvereinen und Landwirtschaftsbetriebe war ich erstaunt, wie viel Natur- und Artenschutz im Rheiderland bereits betrieben wird.
Die Landwirte könnten sich auch noch viel größere Naturschutzprojekte vorstellen und beispielsweise als Kompensationswirte arbeiten und damit viel ihrer Fläche für den Artenschutz zur Verfügung stellen, aber dafür brauchen Sie auch eine angemessene Entschädigung.

Die Landwirtschaft ist ein großer Wirtschaftsfaktor der Region
Nach einigen Gesprächen mit allen Zweigvereinen wurde mir deutlich, welch eine große Wirtschaftskraft die Landwirtschaft in der Region ist. Im gesamten Rheiderland sind rund 250 Landwirtschaftsbetriebe tätig, auf denen ca. 1500 Existenzen mit Anhang und Familien beschäftigt sind. Die Brutto Wertschöpfung liegt aktuell zwischen 40 – 60 Mio. Euro, welche direkt wieder in Lohnunternehmen, Landmaschinenschlosser, Futtermittel und in den Hallenbau der Region investiert wird.
Zweigverein Rheiderländer Geest – Georg Sterrenberg
In Vellage habe ich den Betrieb von Georg Sterrenberg angesehen, welcher als Vorsitzender vom Zweigverein Rheiderländer Geest sich für fairere Bedingungen für die Landwirtschaft starkmacht und zudem die Transparenz für die Landwirtschaft fördern will.

Erfahrungsfeld Bauernhof – Spielend den Bauernhof kennelernen
Die Eheleute Stephanie und Peter Brink haben auf ihrem Hof in Vellage, dem Fleckviehhof Brink ein neues Konzept auf die Beine gestellt. Initialzündung hat das aktuelle Lehrmaterial in den Schulen bzgl. der Landwirtschaft gegeben, wo sich nach Ansicht von Steffi Brink doch einige Defizite und Missverständnisse ergeben haben. Kurzerhand hat sie sich zur Lehkraft für Bauernhofpädagogik ausbilden lassen und kann nun Kinder und Jugendliche aus den Grundschulen der Umgebung mit dem Bauernhof in Kontakt bringen.
Landwirtschaft & Naturschutz – eine gemeinschaftliche Aufgabe
Die Landwirte sehr offen und bereit dafür, den Natur- und Umweltschutz in der Region noch weiter nach vorne zu bringen.
Zweigverein Rheiderländer Marsch & Landwirtschaftlicher Naturverein
Georg Penon und Fokko de Boer vom Landwirtschaftlichen Naturverein Rheiderländer Marsch e.V. führen beispielsweise das Konzept der Blühstreifen, um die Artenvielfalt zu stärken und auch seltene Vogelarten wie den Wiesenweiher zu schützen.
Unterstützer können als Paten einen Teil der Grünstreifen subventionieren und damit zum Artenschutz beitragen. Ebenfalls eine charmante Aktion ist der selbst zusammenstellbare Blumenstrauß zum Muttertag aus dem Blühstreifen.
Auch kann Georg Penon sich vorstellen, dass die Landwirtschaft sich auch im Tourismus einbringen kann, da doch so einige Besucher daran interssiert sind, welche seltenen Tier- und Vogelarten sich bei uns in der Gemeinde angesiedelt haben.

Zweigverein Niederrheiderland – Klaus Borde
Klaus Borde als Vorsitzender vom Landwirtschaftlichen Hauptverein Ostfriesland e.V. / Kreisverband Leer und vom Zweigverein Niederrheiderland hat mir in einem ausführlichen Gespräch berichtet, wie er sich aktiv am Schutz der Wiesenbrüter beteiligt. Auf seinen Flächen und den Flächen der Nachbarlandwirte brüten u.a. Uferschnepfen und Rotschenkel.

Durch spezielle Abzäunungen während der Brutzeit und versetzte Mähzeiten werden die Brutflächen und -nester geschützt und damit die Populationen stabilisiert. Was man festgestellt hat, so Klaus Borde, dass die größten Feinde der Wiesenbrüter nicht die Landwirte, sondern die Prädatoren sind. Gemeinsam mit dem Landkreis und den Landwirten wurde eine Schutzgebietsverordnung geschaffen, mit der beide Seiten gut leben können.
Fazit: Ein offenes Ohr für die Landwirtschaft und Unterstützung für die Zukunft
Wenn ich das Vertrauen erhalte, mich für unsere Gemeinde als Bürgermeister einzusetzen, werde ich mich um einen guten und regelmäßigen Austausch mit der Landwirtschaft bemühen und dafür sorgen, dass die Öffentlichkeitsarbeit der Landwirte und Zweigvereine weiter gesteigert wird. Weiterhin möchte ich die Landwirte und Betriebe mehr in das Bewusstsein der Menschen und ins Dorfleben der Gemeinde bringen und beispielsweise Projekte wie das Erfahrungsfeld Bauernhof für Kinder, Jugendliche und Familien stärken. Ich bin froh, dass wir im Gemeinderat einige Landwirte vertreten haben, damit wir immer direkt im Thema und auf dem aktuellen Stand der Herausforderungen sind.
13. September – Krüüz bi Evers
Nahversorgung sichern – mobile Angebote für unsere Dörfer
Nahversorgung sichern – mobile Angebote für unsere Dörfer
Gerade in kleineren Ortschaften wird es zunehmend schwieriger, Dinge des täglichen Bedarfs direkt vor Ort einzukaufen. Besonders ältere Menschen oder Bürgerinnen und Bürger ohne eigenes Auto sind darauf angewiesen, dass Einkaufsmöglichkeiten gut erreichbar bleiben.
Deshalb halte ich mobile Versorgungsangebote für eine interessante Ergänzung zur bestehenden Nahversorgung im Landkreis Leer.
Ein mobiler Dorfladen könnte beispielsweise an festen Tagen verschiedene Ortschaften und Wohngebiete anfahren. Statt weiter Wege kommt der Einkauf damit direkt zu den Menschen. Neben Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs könnten – abhängig vom Betreiber – weitere Dienstleistungen angeboten werden, etwa die Möglichkeit zur Bargeldauszahlung beim Einkauf.
Ein solches Angebot kann aber noch mehr sein als reine Nahversorgung: Ein regelmäßiger Halt im Dorf schafft Begegnung und stärkt das soziale Miteinander.
Dabei geht es nicht darum, bestehenden Geschäften Konkurrenz zu machen. Im Gegenteil: Gemeinsam mit regionalen Einzelhändlern, Kommunen und möglichen Betreibern sollte geprüft werden, wo Versorgungslücken bestehen und welche mobilen oder flexiblen Lösungen wirtschaftlich funktionieren können.
Mein Ziel ist eine wohnortnahe Versorgung, die auch kleinere Ortschaften im Blick behält. Neue Ideen sollten wir dabei nicht nur diskutieren, sondern gemeinsam mit den Menschen vor Ort auf ihre Umsetzbarkeit prüfen und dort erproben, wo ein konkreter Bedarf besteht.
Dafür habe ich mit Edeka Vertriebsleiterin Marie Ubben das Konzept eines mobilen Dorfladens vorgestellt.
Die ärztliche Versorgung auf dem Land zukunftsfähig sichern
Unsere Dörfer und Gemeinden familienfreundlicher gestalten

Attraktivere Spielplätze, Bolzplätze und eine Hundefreilauffläche – das sind nur ein paar Ideen, um unsere Gemeinde familienfreundlicher zur gestalten. Bunde möchte ich zur familienfreundlichsten Gemeinde in Ostfriesland entwickeln und damit ein lebenswertes Leben für alle Generationen bieten. Als frisch gebackener Vater möchte mein Bestes geben, damit mein Sohn und alle anderen Kinder und Familien unsere Gemeinde als ihre liebenswerte Heimat ansehen.
Spielplätze in der Gemeinde attraktiver gestalten – kindgerecht und naturnah
Ich habe mir die Spielplätze in der Gemeinde angesehen und finde, dass diese deutlich attraktiver gestaltet sein können. Es fehlt beispielsweise meist eine Sitzgruppe für Pausen und Picknick, sowie eine Beschattung, damit Eltern, Großeltern und auch die Kinder sich im Schatten aufhalten können. Denn auch ein Spielplatz kann für die Erwachsenden zu einem Treffpunkt werden, um sich zu unterhalten und dabei die Kinder im Blick zu behalten.
Weiterhin kann die grundsätzliche Gestaltung der Spielplätze wesentlich attraktiver vorgenommen werden. Ich möchte mich dafür starkmachen, dass unsere Spielplätze zukünftig kindgerecht und naturnah gestalten werden. Dazu könnte man sehr gut die Eltern, Kinder und Vereine wie die „Baumläufer“ einbeziehen, damit bei einer Aufwertung auch alles richtig gemacht wird.
Spielplatz im Bunder Park, Bolzplätze und ein Abenteuerspielplatz für Bunde
Im Bunder Park möchte ich einen kleinen naturnahen Spielplatz erstellen, der auch Sitzgelegenheiten und Plätze im Schatten bietet und eingezäunt ist. Hier kann sehr gut mit den Baumläufern zusammengearbeitet werden, die sich sehr gut mit der Gestaltung von Grünflächen auskennen.
Tjüchen in Bunde – Begegnungen für Familien, Kinder & Hundebesitzer
Laut Ankündigung soll beim Tjüchensportplatz ein weiterer Park angelegt werden – diesen müssen wir aber auch beleben – hier sollte darauf geachtet werden, dass ganze Familien sich dort treffen und ein naturnaher großer Spielplatz für die Kinder geschaffen wird, wo alle Altersgruppen der Kinder sich wiederfinden – ebenfalls sollte auf Inklusion geachtet werden.
Ich stelle mir einen großen Abenteuerspielplatz vor, den man beim Sportplatz am Tjüchen realisieren könnte. Dieser würde als Anziehungspunkt für alle Familien zählen.

Freilauffläche für Hunde in Bunde
Hinter dem Tjüchensportplatz befindet sich die ehemalige Fläche des Schäferhundvereins, welche idealerweise als Freilauffläche neben dem Abenteuerspielplatz und einem Bolzplatz angelegt werden könnte.
Bolzplatz beim Tjüchenplatz
Weiterhin könnte auf dem Gelände, wo derzeit auch noch die Fußballtore stehen, ein Bolzplatz für die Jugendlichen bestehen bleiben, wie auch an der alten Stelle im Bunder Park neben dem Wäldchen wiederhergestellt werden. Fußball hat in Bunde und beim TV eine große Geschichte und so sollten wir auch für die Freizeit an mehreren Orten der Gemeinde Bolzplätze anbieten.
Ein Familien- und Kinderfest für die Gemeinde
Ich möchte als erfahrener Eventmanager, dass wir für unsere Familien und Kinder ein jährlich stattfindendes Kinder- und Familienfest einführen. Dies könnte dann entweder auf der Sportanlage Mölenland, oder sogar im Bunder Park stattfinden, damit wir die Gemeinschaft fördern und den Bunder Park ebenso beleben.
Barrierefreie Grundschule in Bunde dringend erforderlich
Es muss oberste Priorität haben, dass wir die Bunder Grundschule erweitern und die Barrierefreiheit herstellen. Aktuell ist die Situation immer noch wie zu meiner Zeit in der Bunder Grundschule. Die Kinder müssen über die große Treppe über den Schulhof zu den Toiletten im Keller. Das ist nicht mehr zeitgemäß und bedeutet, dass bei einer körperlichen Einschränkung ein Schulbesuch in Bunde aktuell nicht möglich ist.
Genügend Betreuungsplätze sichern
Der Rat der Gemeinde Bunde hat in bei der Kinderbetreuung ganze Arbeit geleistet. So werden aktuell mehrere Einrichtungen wie Kinderkrippe, Tagesstätte und Kindergärten gebaut, sodass wir in Bunde in der komfortablen Situation sein werden, vorerst ausreichend Betreuungsplätze bieten zu können. Dies müssen wir für die Zukunft erhalten.
Die Jugend stärken
Wir müssen der Jugend eine Stimme geben und so möchte ich mich auch für die Forderung in vielen Kommunen von einem Jugendparlament einsetzen, damit die Bedürfnisse der Jugendlichen in der Gemeinde in der Planung berücksichtigt werden.
In meiner Jugend haben wir das Jugendzentrum viel genutzt und uns auf den Bolzplätzen, oder dem Spielplatz hinterm Wiemannshof getroffen. Die Jugendlichen haben heutzutage kaum noch Plätze wo sie sich aufhalten können. Hier müssen wir uns Gedanken machen, dass wir diesen auch Raum schaffen, wo sie sich treffen können und es nicht direkt mit Anwohnern Probleme gibt.
Hier möchte ich eng mit den Mitarbeitern vom Familienzentrum arbeiten, dass wir das richtige Angebot in der Gemeinde schaffen und den Jugendlichen das Richtige bieten.
Wohnraum für alle Lebensphasen – verschiedene Wohnformen fördern
Die Gemeinde Bunde ist attraktiv und zieht immer mehr Menschen an. So müssen wir für mehr Wohnraum sorgen, vor allem auch in den äußeren Ortsteilen wie Bunderhee und Ditzumerverlaat, um das Leben für Familien dort zu stärken – es muss aber auch mehr bezahlbaren Wohnraum auch zur Miete in der Gemeinde geben. Ich werde mich dafür starkmachen, dass unsere Gemeinde für die Zukunft mehr Wohnraum zur Verfügung stellt.
Wir sollten uns ebenfalls über verschiedene Wohnkonzepte Gedanken machen: Beispielsweise könnte die Schaffung von einem Mehrgenerationenhaus umgesetzt werden.
Besser alt werden in Bunde
Eine familienfreundliche Gemeinde Bunde ist auch eine seniorenfreundliche Gemeinde. Ich möchte dafür arbeiten, dass wir alle gut in Bunde alt werden können. Für mich gehören unsere Senioren zur Familie. Und zwar alle. Dazu braucht eine gute gesundheitliche Versorgung, Betreuungs- und Pflegemöglichkeiten und vieles mehr.
Auch Senioren brauchen Freizeitmöglichkeiten und ein kulturelles Angebot!.
Digitalisierung im Alter – Senioren digital fit machen
Meine Mutter ist 83 Jahre alt und kann selbst mit einem iPad bzw. Tablet umgehen, um beispielsweise ihr Online-Banking durchzuführen, oder im Internet zu suchen und mit der Familie Videotelefonie auszuführen.
Dies gelingt aber nur, weil ich den Umgang damit erklärt habe.
Was aber, wenn man nicht so einfach auf Kinder und Familie im näheren Umfeld zurückgreifen kann? Daher möchte ich, dass unsere Senioren aktiv fit gemacht werden können im Umgang mit Smartphones und Tablets, sofern Interesse besteht. Hier stelle ich mir ein Angebot im Familienzentrum vor, wo Senioren sich auch untereinander unterstützen können.
Ehrenamtsbörse – Ehrenamt und Zusammenhalt fördern
Bei meinen vielen Gesprächen mit den Bunder Bürgern ist mir aufgefallen, dass viele ältere Mitbürger Hilfe bei der Gartenarbeit, Einkaufen und alltäglichen Dingen gebrauchen könnten, aber nicht wissen, woher.
Das müssen wir ändern, so möchte ich für Bunde und das Rheiderland eine digitale Ehrenamtsbörse errichten, sodass Bürger die Möglichkeit bekommen, sich dort zu registrieren und ihre Hilfe anzubieten, oder (für Angehörige) anzufordern. Davon profitieren vor allem unsere älteren und schwächeren Mitbewohner in unserer Gemeinde, die Hilfe, oder einfach mal ein offenes Ohr benötigen.
Fazit: Familienfreundlichkeit in allen Bereichen steigern
Bunde hat das Potential zur familienfreundlichsten Gemeinde in Ostfriesland zu werden. Wir haben alle Voraussetzungen wie den Park, Spielplätze und engagierte Menschen in unseren Vereinen und das neue Familienzentrum. Nun gilt es, dass alle mit anpacken und wir die Attraktivität und die Lebensqualität für alle Generationen steigern. Dafür werde ich mich starkmachen – helfen Sie mirt?
Bunde als Atommüll-Endlager - das will ich unbedingt verhindern!
Wissen Sie, dass die Gemeinde Bunde für die Atommüll-Endlagerung zur Auswahl steht?
Bis 2030 muss ein Standort für das Endlager gefunden werden, Read more
Mit Kultur & Veranstaltungen die Gemeinde Bunde bereichern
Um die Kultur, das Dorfleben und die Gemeinschaft mit unseren Vereinen aufleben zu lassen möchte ich mich für mehr Veranstaltungen in Bunde einsetzen. Dafür habe ich das Wahrzeichen der Gemeinde, unser Steinhaus in Bunderhee ins Auge gefasst.
Kultur & Veranstaltungen beim Steinhaus mit Slingertuin
Mit viel Liebe zum Detail und umfangreichen Fördermitteln wurde das Steinhaus in Bunderhee in den letzten Jahren wunderbar wieder hergestellt.
2019 folgte der wunderschöne Slingertuin, welcher ebenfalls nach altem Vorbild neben dem Steinhaus angelegt wurde. Im selben Jahr haben meine Frau und ich im Steinhaus geheiratet und damals habe ich schon das Potential in dem Ensemble erkannt, dort hin und wieder schöne Veranstaltungen stattfinden zu lassen, welche die Attraktivität der Gemeinde nicht nur für unsere Bürger stärkt, sondern auch für Besucher aus dem Umland interessant wird.
Damit der Stein ins Rollen gebracht wird, habe ich die Entscheider, potentielle Partner und Förderer zum Austausch ins Steinhaus nach Bunderhee geladen.
Anwesend waren Vertreter der Ostfriesischen Landschaft, die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann, Helga van Hoorn als Gästeführerin beim Steinhaus sowie Inge Sparringa mit Tochter Ilka. Frau Sparringa ist überregional bekannt für Landpartien und Ausstellungen wie beispielsweise dem Töpfer-, Kunst- & Handwerkermarkt.
Die Ostfriesische Landschaft als Eigner des Ensembles zeigte in diesem Gespräch sehr aufgeschlossen gegenüber guten Konzepten und signalisierte grünes Licht für eine kommerzielle Nutzung mit professionellen Partnern und Konzepten, durch welche das Ensemble belebt und eine nachhaltige Nutzung erfährt. Wenn dabei noch die Kunst, Kultur und Gemeinschaft gefördert wird, hat man alles richtig gemacht.
Ein Kinder- und Familienfest
In Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro im Familienzentrum, sowie lokalen Vereinen könnten wir ein jährliches Sommerfest auf die Beine stellen, auf der die Familien der Gemeinde einen schönen Tag im Sommer verleben können. Dies könnte im Bunder Park, oder wie früher auf der Anlage am Mölenland stattfinden, wo dann verschiedene Spielstationen und Hüpfburgen aufgebaut werden können.
Lokale Vereine einbinden
Mit Veranstaltungen können wir unsere Gemeinschaft stärken und unseren Vereinen die Gelegenheit bieten, sich mit einem Stand zu präsentieren, oder auch tatkräftig mit anzupacken.
Damit präsentieren wir die Vielfalt unserer Vereine und können bestenfalls Bürger dafür begeistern, sich ehrenamtlich zu engagieren. Nicht selten trainieren Musik- und Sport- und Tanzgruppen das ganze Jahr über, um vielleicht nur einen Auftritt im Jahr ermöglicht zu bekommen. Hier könnten wir ebenfalls die Möglichkeit schaffen, dass diese Gruppen sich Freunden, der Familie und Bürgern der Gemeinde präsentieren.
Konzerte & Lesungen
Der Bunder Kulturkreis hat in der Vergangenheit viele tolle Konzerte bei den sogenannten Bund(t)en Abenden auf die Beine gestellt, was leider durch die Coronazeit ein jähes Ende genommen hat und der Verein sicher leider aufgelöst hat. Vielleicht könnte man mit unseren Nachbarn aus Papenburg und den alten Akteuren vom Kulturkreis zusammenarbeiten, um auch das eine oder andere Konzert zu präsentieren.
Ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt
Der Bunder Weihnachtsmarkt könnte meiner Meinung nach im Winter um einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt am Steinhaus ergänzt werden, denn durch eine tolle Illumination des Steinhauses und Parks können wir dort eine fantastische Atmosphäre schaffen.
Eine kleine Landpartie
Beim Steinhaus könnte eine kleine Landpartie für ein echtes Highlight sorgen, wo Künstler ihre handgemachte Kunst ausstellen werden und im Zusammenspiel mit Musik und Kulinarik ein ganz besonderes Event stattfinden kann.
Presseartikel aus der Rheiderland-Zeitung
Text aus Presseartikel:
Mit Kultur und Veranstaltungen die Gemeinde Bunde bereichern
BUNDE. Um die Kultur, das Dorfleben und die Gemeinschaft in der Gemeinde Bunde aufleben zu lassen, hat der in Bunde aufgewachsene Bürgermeisterkandidat Stevie Evers die Initiative ergriffen, damit das Areal am Steinhaus mit dem Slingertuin zukünftig mit verschiedenen Veranstaltungsformaten bespielt wird.
Damit der Stein ins Rollen gebracht wird, hat Evers die Entscheider, potentielle Partner und Förderer zum Austausch ins Steinhaus nach Bunderhee geladen.
Anwesend waren Vertreter der Ostfriesischen Landschaft, die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann als Vorsitzende des Leeraner Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus, Verkehr und Kultur, Helga van Hoorn als Gästeführerin beim Steinhaus sowie Inge Sparringa mit Tochter Ilka. Frau Sparringa ist überregional bekannt für Landpartien und Ausstellungen wie beispielsweise dem Töpfer-, Kunst- & Handwerkermarkt.
Nach Vorstellungen von Stevie Evers sollen vor allem auch die lokalen Vereine und Gruppen auf den verschiedenen Veranstaltungen die Gelegenheit erhalten, sich zu präsentieren und gemeinsam mit anzupacken.
Connemann ergänzt, dass seinerzeit mit umfangreichen Fördermitteln des Bundes zum Denkmalschutz das Steinhaus in besonderer Weiser wieder hergestellt werden konnte.
Ohne ein nachhaltiges Nutzungskonzept wäre dies heute nur noch schwer umsetzbar. Daher begrüßt sie den Ansatz, dass nun eine Belebung des Steinhauses mit dem Park erfolgen soll. Beispielsweise könnten mit dem Förderprogramm „Perspektive Innenstadt“ Mittel zur Unterstützung eingesetzt werden.
Evers selbst betreibt seit vielen Jahren eine eigene Event- und Marketingagentur und blickt auf viel Erfahrung in der professionellen Entwicklung und Umsetzung von hochwertigen Eventkonzepten für die Jugend, Kultur und Unternehmen in der Region zurück.
„Wir können ganz besondere Highlights schaffen, wenn hier im Sommer Konzerte, Lesungen, ein Familien- und Gemeindefest, oder auch eine kleine Landpartie realisiert wird, auf der die Ausstellung von Kunst und Handwerk in einer schönen Mischung mit Musik und Kulinarik geboten wird. Ebenso könnte zur Winterzeit der Bunder Weihnachtsmarkt hier in ein stimmungsvolles Ambiente gesetzt werden.
Meine Frau und ich haben 2019 hier im Steinhaus geheiratet und ich hatte mir damals schon sehr gut vorstellen können, wie schön es wäre, wenn auch im Zusammenhang von Trauungen zukünftig der Park für Empfänge, Fotos und die Hochzeitsfeier selbst eingebunden werden könnte. Mit der Belebung des Ensembles können wir das Dorfleben und die Attraktivität der Gemeinde wunderbar stärken“, führt Evers seine Vorstellungen aus.
Die Ostfriesische Landschaft als Eigner des Ensembles zeigt sich in diesem Gespräch sehr aufgeschlossen gegenüber guten Konzepten, mit denen das Steinhaus Ensemble eine nachhaltige Nutzung erfährt und im Sinne der Kunst, Kultur und Gemeinschaft belebt wird. Einer kommerziellen Nutzung mit professionellen Partnern steht somit in der Zukunft nichts im Wege.
Fazit: Mehr Veranstaltungen in Bunde
Mit tollen Veranstaltungen können wir die Attraktivität der Gemeinde und auch die Gemeinschaft mit den Vereinen stärken. Ich bin davon überzeugt, dass wir dadurch den Zusammenhalt und die Lebensqualität in der Gemeinde steigern können.
Das Steinhaus ist das Wahrzeichen der Gemeinde und bietet mit dem anliegenden Slingertuin eine wunderbare Kulisse für Veranstaltungen.
Wenn ich von Ihnen die Unterstützung erhalte, mich für unsere Gemeinde als Bürgermeister einzusetzen werde ich mich dafür einsetzen, dass wir in Bunde zukünftig Veranstaltungen durchführen, damit wir unsere Gemeinde beleben.
12. September – Krüüz bi Evers













